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Charisma: Ich will auch charismatisch sein!

Charisma - ich will auch charismatisch sein (© Юрий Красильников / stock.adobe.com)

Charisma / charismatisch / Charismatiker > Jeder kann sich beispielhaft zwei Männer vorstellen, die grundverschieden im Auftreten ist. Der eine hat einen biederen Anzug an. Er leiert seinen Vortrag herunter und blickt dabei ständig auf sein Blatt. Der Vortragende wirkt nervös, fahrig. Dieser Mann langweilt sein Publikum bereits nach wenigen Minuten. Das, was er zu sagen hat, ist zwar theoretisch interessant. Aber dieser Mann findet trotzdem nicht die Sprache, das auch herüberzubringen. Stattdessen schachtelt er verklausulierte Sätze mit vielen Nebensätzen hintereinander. Er verliert sich oft im Ungefähren und pflegt eine schlechte Sprache. Ein Ass in Kommunikation ist er nicht.

Sein fiktiver Gegenspieler ist ein smarter Typ. Er tritt mit akkuratem Yuppie-Haarschnitt und perfekt sitzendem Maßanzug vor sein Publikum. Er spricht frei. Er beweist Humor. Dieser Mann wirkt ehrlich und authentisch. Er wendet sich direkt an sein Publikum, das er mit sprachlichem Witz, Charme und wortstarken Formulierungen für sich einzunehmen weiß. Seine Ausstrahlung ist die eines Machers, der weiß, wovon er spricht. Der smarte Typ vermittelt in seinem Coaching außerdem, dass jeder das erreichen kann, was er sich erarbeitet hat. Es scheint gar nicht so schwer zu sein. Bei den Publikumsfragen erweist dieser Coach sich als präpariert und gebildet. Er ist inhaltlich wendig und voller interessanter Informationen. Er beherrscht sein Thema aus dem Effeff. Jeder Anwesende könnte auf Anhieb sagen, welcher der beiden Vortragsredner Charisma hatte.

Versuch einer Definition von Charisma

Abgesehen von einer theologisch-christlichen Bedeutung, die hier keine Relevanz hat, bedeutet „Charisma“ Ausstrahlung oder Ausstrahlungskraft. Wir könnten beide Worte ohne weiteres als Synonym verwenden. Und doch klingt der Begriff „Charisma“ nach etwas mehr, was nicht erklärt werden kann. Tatsächlich könnte auch „Präsenz“, „Attraktivität“, oder „Schönheit“ als Synonym für Charisma verwendet werden. Die Tibeter gaben dem 14. Dalai Lama den respektvollen Beinamen „Kündün“ als Synonym für Präsenz oder Anwesenheit. Auch wenn dieser in der Rangordnung hoch stehende tibetische Mönch sich sehr bemüht, stets bescheiden aufzutreten, kann sich niemand seinem Charme, seinem starken Charakter und seiner sehr präsenten Anwesenheit entziehen.

Ersatz-Begriffe wie „Schönheit“ oder „Anwesenheit“ treffen jedoch nicht genau, was charismatische Persönlichkeiten ausmacht. Diese wirken smart, vertrauenswürdig und sympathisch. Praktisch jeder dreht sich nach ihnen um, wenn sie einen Raum betreten. Offensichtlich strahlen solche Personen etwas ab, was andere sofort spüren können. Das Wort eines Charismatikers hat Gewicht, weil es ansprechend präsentiert wird und überzeugen kann. Solche Zeitgenossen scheinen eine natürliche Gabe zu haben, andere zu begeistern. Sie strotzen anscheinend vor Selbstbewusstsein. Tatsächlich ist diese Gabe aber oft in Teilen antrainiert oder wurde in mühsamer Arbeit mit einem Coach entwickelt.

Voraussetzung für eine charismatische Persönlichkeit ist, dass die Person authentisch wirkt und im Auftreten Selbstsicherheit, Humor und Gelassenheit ausstrahlt. Das sind genau die Eigenschaften, die der Dalai Lama entfaltet. Niemand kann sich ihm entziehen, auch wenn er nicht weiß, wer er ist und was er repräsentiert.

Tatsächlich stammt der Begriffsinhalt für „Charisma“ ursprünglich vom gleichnamigen lateinischen Wort ab. Dessen Bedeutung ist „Geschenk“. Auch in der griechischen Sprache taucht dieses Wort auf, hier als „chárisma“ für Geschenk oder Gnadengabe. Damit haben wir bereits die typischen Eigenschaften von charismatischen Persönlichkeiten skizziert. Zum Teil ist eine charismatische Persönlichkeit eine Gabe. Zu einem gewissen Teil kann diese Eigenschaft aber auch durch Coaching und Training verstärkt werden.

Charismatisch sein und wirken: Ein genauerer Blick

Wie bereits angedeutet, ist eine charismatische Ausstrahlung eine natürliche Gabe. Diese kann mehr oder weniger ausgeprägt und erkennbar sein. Wer also so gar nichts davon mitgekommen hat, charismatisch zu wirken, kann sich keine aufgesetzte Ausstrahlung zulegen, die ähnlich überzeugend wirkt. Viele Personen haben von Natur aus Charisma – oft ohne es zu wissen. In diesem Fall können die Betroffenen ihre Gabe trainieren und ausbauen. Andere sind sich dieser Gabe voll bewusst. Sie spielen sie oft gekonnt aus. Diese Personen müssen nichts dazu tun, dass die überzeugen können und gut ankommen. Sie tun es einfach. Und viele andere beneiden sie darum.

Paradox ist, dass Personen, die keinerlei natürliche Ausstrahlung haben, sich diese auch nicht durch ein Training aneignen können. Je mehr jemand sich um eine beeindruckende Ausstrahlung bemüht, desto weniger authentisch wirkt derjenige. Wenn diese Person eine Führungspersönlichkeit werden möchte (siehe Führungsqualitäten), tut sie gut daran, ihre Ausstrahlung, ihren Charme-Faktor und ihr gesamtes Auftreten zu verbessern. Im Managementbereich wird solchen Eigenschaften ein hoher Wert zugeschrieben, weil Führungspersönlichkeiten Mitarbeiter überzeugen und motivieren können müssen. In der Soziologie hat Max Weber den Begriff „charismatische Herrschaft“ geprägt. Er meinte damit, dass jemand durch außerordentlichen Fähigkeiten und ein entsprechendes Auftreten eine Aura um sich erzeugt, die ihm Gewicht und Bedeutung verleiht.

Nun schauen wir und einmal die andere Seite der Charisma-bezogenen Medaille an. Jeder kennt Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die anscheinend so charismatisch waren, dass sie die Macht hatten, Menschen ins Unglück zu stürzen oder für ihre Zwecke einzuspannen. Daraus ergibt sich, dass Charisma nicht immer eine positive Eigenschaft ist. Diktatoren wie Hitler, Sektenführer wie Bhagwan Sri Rajneesh oder charismatische Schwindler wie Bernard Madoff, die auf das Geld anderer aus waren, haben schon Millionen Menschen für sich eingenommen und für ihre Zwecke missbraucht. Auch diese Menschen entwickelten eine starke Anziehungskraft – aber im negativen Sinne. Paradox ist, dass viele Anhänger solcher „Charismatiker“ noch Jahre nach deren Tod oder Scheitern von ihnen schwärmen. Die negativen Aspekte, die aus der Anziehungskraft solcher Menschen resultierten, wollen sie oft nicht wahrhaben. Der Grund für diese Sichtweise könnte darin liegen, dass viele Individuen sich durch solche Charismatiker wahrgenommen und in ihrer Bedeutung „erkannt“ fühlten.

Was zeichnet Charismatiker aus? Kann man das lernen? (© Alessandro Biascioli / stock.adobe.com)
Was zeichnet Charismatiker aus? Kann man das lernen? (© Alessandro Biascioli / stock.adobe.com)

Wichtige Eigenschaften von Charismatikern

Ein Mensch, der von anderen als Charismatiker wahrgenommen wird, würde sich selbst vermutlich nie so bezeichnen. Wir können feststellen, dass es oft die Ansicht anderer ist, wer Charismatiker ist und wer nicht. Was aber zeichnet Personen aus, die andere als charismatisch bezeichnen würden?

  1. Charismatiker wirken smart, selbstbewusst und ihrer selbst sicher. Doch ihr Blick richtet sich nicht vorwiegend auf das eigene Spiegelbild, sondern auf ihr Publikum. Ein Charismatiker im positiven Sinne ist jemand, der nicht nur reden, sondern auch aufmerksam zuhören kann. Gerade aus ihrer Anteilnahme (Empathie / Mitgefühl), ihrem Verstehen und ihrem Interesse für andere resultiert ihre große Gabe, ihrem Publikum aus der Seele zu sprechen. Ein Charismatiker schafft es spielend, die Balance zwischen eigenen Bedürfnissen und denen der anderen zu wahren.
  2. Echtes Charisma hat viel mit Authentizität und klarer Wahrnehmung zu tun. Ein zugekokster Rockstar mag auf der Bühne durchaus charismatisch wirken. Im wahren Leben ist er jedoch ein Wrack und ein psychisches Jammertal. Ein Charismatiker braucht keine Drogen, um sich und andere zu befeuern. Seine Rauschdroge ist seine Begeisterungsfähigkeit und sein Interessen für Themen der Zeit. Er liebt seinen Job als Coach, der anderen Wind unter die lahmen Flügel bläst.
  3. Für einen Charismatiker gibt es kein „Geht nicht.“, „Kann ich nicht.“ oder „Ist doch unmöglich“. Charismatiker haben genug Selbstvertrauen, um alles für machbar zu halten. Mit dieser Haltung stärken sie das Selbstvertrauen ihres Gegenübers. Das bedeutet keineswegs, dass nicht auch ein charismatischer Mensch gelegentlich von Selbstzweifel heimgesucht wird. Er hat aber eine optimistische Grundhaltung und nutzt seine Zweifel, um seine Glaubenssätze zu überprüfen. Negative Glaubenssätze zerstören den Optimismus, der charismatische Persönlichkeiten auszeichnet. Genau darum ist ein Charismatiker ein hervorragender Coach und Lehrer.
  4. Charismatiker zeichnen sich durch eine klare Fokussierung aus. Sie kennen ihre eigenen Stärken und bauen diese konsequent aus. Ihre klare Erfolgsorientiertheit ist eines der Merkmale eines Charismatikers. Diese Menschen lassen sich nicht im Klein-Klein des Alltags verstricken. Sie suchen immer wieder den Blick auf das große Ganze. Sie haben eine Vision, oft auch eine Mission. Zugleich nehmen sie irdische Belange und blockierende Geisteshaltungen sehr genau wahr. Möglicherweise schöpfen sie Energie und innere Ruhe aus Übungen wie der Meditation (Meditationstechniken), dem Yoga, Tai Chi oder Chi Gong.
  5. Neugierig auf das Leben und die Menschen zu sein, ist eine typische Eigenschaft von Charismatikern. Neugierde ist eine starke Antriebskraft. Sie sorgt für ein breites Interesse an vielen Themen. Neugier ist für einen charismatischen Menschen ein Schlüssel zum Verstehen derer, die vor ihnen sitzen und zuhören. Ein Charismatiker redet zwar auch mal von sich – aber vor allem von dem, was anderen auf der Seele liegt. Er weiß, was seine Zuhörer blockiert oder motiviert. Er sieht auch in ihnen das Potenzial, Großartiges zu bewerkstelligen.

Charisma zu haben, bedeutet eine Persönlichkeit mit Charakter zu sein. Es geht nicht um Blender. Diese sind eigentlich Selbstdarsteller, die sich selbst als Charismatiker sehen. Zusammenfassend können wir sagen, dass Charismatiker durch

  • Authentizität
  • Optimismus
  • eine starke Präsenz
  • Mitgefühl und Empathie
  • Aufrichtigkeit
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Neugierde
  • die Gabe zum Hinhören
  • Großzügigkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • einen starken Gerechtigkeitssinn
  • und persönlichen Mut

beeindrucken und überzeugen. Sie besitzen keine Neigung zum Egozentrismus (oder Narzissmus), zu einer Ellenbogen-Mentalität oder zur Missgunst. Ihnen ist jede Arroganz fremd. Sie neigen nicht zu Zynismus oder Pessimismus. Als Charismatiker kann sich jemand sehr gut in seine Zuhörerschaft hineinversetzen. Er steht nicht über ihr, sondern ist einer von ihnen. Solche Personen können sich selbst motivieren, und andere deswegen mitreißen.

Der Charismatiker als Vorgesetzter

Die Idealvorstellung von einem Top-Manager oder Vorgesetzten ist es, einen Charismatiker vor sich zu haben. Das hat zum Teil damit zu tun, dass diese Menschen auch in der Öffentlichkeit überzeugen sollen. Vor allem geht es aber darum, für den Posten eine Persönlichkeit zu finden, die motivieren und Know-how vermitteln, die die Bilanzen im Auge behalten und souverän wirken, wenn sie etwas mitteilen.

Charismatischen Persönlichkeiten vertraut man wegen ihrer Authentizität. Amerikanische Studien ergaben, dass ein charismatischer Vorgesetzter motivierte, zufriedene und leistungsfähige Mitarbeiter hat. Innere Kündigung kommt selten vor. Weniger selbstsichere oder leistungsstarke Mitarbeiter können aber durch eine starke Präsenz eingeschüchtert werden. Charismatische Menschen kennen ihre eigenen Stärken und auch die ihrer Mitarbeiter. Sie versuchen, auch mit zurückhaltenden und unsicher wirkenden Mitarbeitern ein persönliches Verhältnis zu etablieren, das von Respekt vor dem anderen geprägt ist. Oftmals übertragen solche vorgesetzten Mitarbeitern, die unsicher wirken, eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Charismatische Vorgesetzte sind idealerweise arroganzfreie Leitfiguren. Diese übernehmen hohe Verantwortung. Außerdem zeichnen sich viele Charismatiker durch eine gute Sprache und griffige Formulierungen aus. Sie sind meist brillante Rhetoriker (siehe rhetorische Fähigkeiten). Ein Beispiel dafür war der verstorbene Apple-Boss Steve Jobs, dem bis heute niemand das Wasser reichen konnte. Seine Präsentationen waren eindrucksvolle Inszenierungen, die die Marke geprägt und berühmt gemacht haben. Das lässige und selbstsichere Auftreten eines Charismatikers sorgt für sofortige Aufmerksamkeit. Charismatiker als Vorgesetzte können verzaubern, mitreißen und überzeugen. Ihre Mitarbeiter reißen sich oft ein Bein aus, um die angestrebten Unternehmensziele umzusetzen. Das persönliche Bemühen der Mitarbeiter wird meistens anerkannt.

Eventuelle Fehlentscheidungen werden nicht auf andere abgeschoben, sondern der Vorgesetzte übernimmt die Verantwortung dafür. Er bleibt trotz hoher Arbeitsbelastung nahbar. Er interessiert sich wirklich für die Belange seiner Belegschaft. Diesem Ideal entsprechen nicht alle Topmanager und Vorgesetzten – aber diejenigen, die es tun, sind den meisten Menschen ein Vorbild.

Kann jeder solche Eigenschaften trainieren?

Als Grundvoraussetzung müssen diejenigen, die charismatische Eigenschaften erwerben sollen, authentische, empathische und lernwillige Persönlichkeitsmerkmale aufweisen. Sie müssen zumindest in Grundzügen alle Eigenschaften mitbringen, die ein Charismatiker braucht. Im Internet finden sich zahlreiche Bücher und Tipps, die aufzeigen, wie jemand seine Ausstrahlung und sein Selbstvertrauen verbessern kann. Trainer oder Coaches werben um Aufmerksamkeit. Sie halten Vorträge oder vermitteln ihr Know-how in einem Seminar für Führungskräfte (siehe Führungsseminar, Führungskräfte-Coaching, Kommunikation für Führungskräfte). Der – männliche oder weibliche – Coach wird für die Anwesenden meist zum Synonym für Charisma, weil er genau das ausstrahlen kann, was diesen Typ Mensch ausmacht. Viele Bücher befassen sich mit Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikationstraining, Rhetorik Übungen oder Konfliktmanagement Übungen.

Bei Licht betrachtet hat jeder Mensch ein gewisses Charisma. Dieses Persönlichkeitsmerkmal kommt bei den meisten Deutschen zum Tragen, wenn jemand von etwas begeistert ist oder sich verliebt. Im Businessleben kann so ein Mensch aber auch den Tipps von Profis folgen. Er kann sein naturgegebenes Talent in entsprechenden Seminaren trainieren. Im Internet finden sich branchenspezifische Seminare für fast jede Berufsgruppe, und für beide Geschlechter. Kurse in Rhetorik über Feinheiten der positiven Kommunikation finden sich reichlich. Als Beispiel seien die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, oder das neurolinguistische Programmieren (NLP) als zeitgemäße Technik der Kommunikation genannt. Es gibt Seminare für mehr Selbstvertrauen und Kurse zum Thema „Soft Skills“ insgesamt.

Unter dem Begriff Soft Skills verstehen Fachleute „weiche“ Fähigkeiten wie gute Kommunikationsfähigkeit, genügend Selbstbewusstsein, die Fähigkeit zur Teamarbeit, ausreichend Einfühlungsvermögen oder Empathie, aber auch Konflikt- und Kritikfähigkeit, das Zeigen von Eigeninitiative oder ein geeignetes Zeitmanagement. Hard Skills sind dem gegenüber alle beruflichen Qualifikationen, die jemand mitbringt. Doch ein Ausbildungszertifikat ist eben nicht alles. Gerade Mitarbeiter in höheren Positionen benötigen Soft Skills. Denn ohne Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen auszustrahlen nützen ihnen ihre Qualifikationen und ihr Technisches Know-how im Umgang mit ihren Untergebenen herzlich wenig. Fachkompetenz erwarten Mitarbeiter von einem Vorgesetzten ohnehin. Die Tipps, die ein Coach jemandem in schwierigen Situationen geben kann, sind oft Gold wert.

Wer in der Position aufsteigt, muss sich entwickeln. Er muss lernen, diese Position auszufüllen, weil Erwartungen an sie geknüpft sind – und zwar sowohl von der Belegschaft, als auch vom Unternehmensvorstand. Er muss seine Position nutzen, um Veränderungen herbeizuführen (vgl. Veränderungsmanagement). Er muss lernen, sich durchzusetzen, zu überzeugen und auch unangenehme Botschaften zu vermitteln. Er muss dabei ausstrahlen, dass er dies zum Nutzen aller tut. Seine Kommunikation muss klar und motivierend sein. In seinem Verhalten sollte er vorbildhaft sein. Er muss lernen, Aufgaben zu delegieren, motivieren und zu lenken. Durch Soft Skills wird er zu dem, der er sein soll.

Im Idealfall zeigt dieser Manager oder Vorgesetzte sich als authentisch, ansprechbar und nahbar. Das sind Persönlichkeitsmerkmale, die viele Erfolgsmenschen kennzeichnen – aber leider nicht alle. Oftmals zeigt ein Boss nur in der Öffentlichkeit positive Persönlichkeitsmerkmale. Gegenüber ihren Untergebenen zeigen viele Vorgesetzte aber oft ein ganz anderes Gesicht. In diesem Fall ist das charismatische Verhalten in Teilen aufgesetzt.

Durch Training seine Fähigkeiten entwickeln

Es zeigt sich, dass viele Manager gelegentlich einen Coach nutzen. Sprechen tun sie darüber nicht unbedingt. Niemand möchte gerne zugeben, dass er seine Fähigkeiten durch Training ausbaut. Klug ist es dennoch, sich mit jedem Karriereschritt weiter zu entwickeln.

Viele Mitarbeiter, die ins mittlere oder höhere Management aufgestiegen sind, haben in Krisenzeiten oder persönlichen Zwickmühlen einen Coach engagiert. Durch das Coaching konnten sie sich der Situation entziehen. Sie konnten die Situation in einem sicheren Umfeld von außen betrachten. Der Blick auf das große Ganze ohne emotionelle Verstrickung oder Druck von oben, lässt Lösungen zu, die sonst nicht erkannt werden. Mancher hat durch das Coaching erkannt, dass seine Gaben und Fähigkeiten ganz woanders zu finden sind, als in dem erreichten Karrieresprung. Andere konnten sich durch ein Coaching entwickeln und den Platz ausfüllen, den sie angestrebt hatten. Sie konnten das ausstrahlen, was man von ihnen erwartete: Selbstbewusstsein, innere Überzeugung und hohe Motivation.

Oftmals mussten aber auch Erfolgsmenschen erst lernen, wo ihre eigenen Stärken und Schwachpunkte lagen. Lernfähig und neugierig zu bleiben, ist eine gute Grundlage für den angestrebten Erfolg.

Quellen und weiterführende Ressourcen:

  • neueswort.de/charisma/
  • de.wikipedia.org/wiki/Charisma
  • wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/charisma-31106
  • benjamin-brueckner.de/aktuelles/was-ist-echtes-charisma-1436/
  • welt.de/gesundheit/psychologie/article13505786/Das-Geheimnis-der-grossen-Charismatiker.html
  • computerwoche.de/a/charisma-ist-eine-persoenlichkeitsstoerung,1936756
  • huffingtonpost.de/georg-wawschinek/charisma-lernen_b_7877542.html
  • focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/persoenlichkeit/tid-33429/wenn-der-guru-zum-diktator-wird-die-schlimmsten-sekten-der-welt_aid_1096710.html
  • huffingtonpost.de/2014/08/27/charisma-ausstrahlung-merkmale_n_5723444.html
  • fitmedi-akademie.de/newsletter/charisma-die-besondere-ausstrahlung
  • perspektive-mittelstand.de/Ausstrahlungskraft-entwickeln-Die-10-Grundbausteine-von-Charisma/management-wissen/3580.html
  • karrierehelden.de/charisma/
  • wiwo.de/erfolg/management/ehrfurchtseffekt-charismatische-chefs-werden-nicht-kritisiert/12721612.html
  • unternehmer.de/management-people-skills/186949-leader-mit-visionen
  • n-tv.de/ratgeber/Charismatischer-Chef-kann-einschuechtern-article16532631.html
  • karrierebibel.de/charisma/
  • perspektive-mittelstand.de/Ausstrahlungskraft-entwickeln-Die-10-Grundbausteine-von-Charisma/management-wissen/3580.html
  • berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/soft-skills-definition-hard-skills.php
  • youtube.com/watch?v=OuJa1iDVE9k
  • youtube.com/watch?v=rBtSCCBJmvA

Siehe zusätzlich auf dieser Website: