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Was ist Motivation? – Ein einführender Überblick in alles rund um Motive und Motivierung

Motivation Motive Motivierung - die Bedürfnispyramide nach Maslow ist ein Modell unter vielen Motivationstheorien (© Rawpixel / Fotolia)

Vermeintlich unmotivierte Schüler und Studenten, die Frage nach der Motivation für einen bestimmten Job, der Kommissar, der das Motiv eines Täters zu ergründen versucht: Die Begriffe Motivation, Motiv, motivieren, Motiviertheit spielen heute in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen eine wichtige Rolle. Im Folgenden soll neben einem Überblick über die Begrifflichkeit der Motivation und ihrer Definition erläutert werden, welche Motivationstheorien die Psychologie kennt und welche Bedeutung diese im Alltag von Kindern, von Lernenden allgemein oder im Beruf haben. Motiviert?! ;-)

Definition: Was ist Motivation? Was sind „Motive“?

„Was ist Motivation?“, fragen sich gerne Lehrer und andere Lehrende in Bildungsprozessen gerade dann, wenn die Motiviertheit eben nicht gegeben zu sein scheint. Doch bevor vorschnell über angeblich fehlende Motivation geschimpft wird, sollte allen klar sein, was die Begrifflichkeit denn konkret meint.

So ist ein Schüler, der sich selbst als „motiviert“ bezeichnen würde, dies vielleicht gar nicht im Auge seines Lehrers, weil für diesen ehrliche Motivation anders auszusehen hätte. Auch ein Arbeitgeber, der sich motivierte Angestellte wünscht, sollte ergründen, welche „Motive“ hierfür gegeben sein müssten, denn nur so kann wirkliche Motiviertheit auch erreicht werden!

Motivation DefinitionWas ist also Motivation? Eine Definition aus dem Bereich der Psychologie beschreibt Motivation als ein gedankliches Konstrukt, mit dessen Hilfe man beschreiben kann, inwiefern Menschen bereit sind, Zeit, Energie und Arbeit zu investieren, um ein Ziel X darauf basierend erreichen zu können. Eine hohe Motivation scheint dabei einherzugehen mit einer stark ausgeprägten Bereitschaft, sich geistig und körperlich anzustrengen, um notfalls auch über Umwege zu einem persönlichen Ziel zu gelangen. Ein wenig motivierter Mensch dagegen wird schnell von einem Ziel ablassen.

Motive in der Definition der PsychologieAbzugrenzen von dieser Motivation Definition sind die so genannten Motive. Hierbei handelt es sich keinesfalls um ein synonym zu gebrauchendes Wort! Vielmehr geht die Forschung davon aus, dass der Begriff des Motivs eine eher feststehende innerliche Neigung eines Menschen meint, auf eine bestimmte Art und Weise zu leben, Kontakte zu einer bestimmten Art von Charakteren zu finden oder auch zu meiden, Probleme oder Herausforderungen grundsätzlich eher zögerlich oder eher offensiv anzugehen.

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Im Gegensatz zum Motiv meint damit der Begriff der Motivierung vielmehr, dass Menschen sich situativ und damit auch vorübergehend auf ein bestimmtes Ziel fokussieren können, welches nicht selten auch an äußerliche Faktoren gekoppelt zu sein scheint. Studenten motivieren sich zum Lernen beispielsweise durch die Aussicht, eine gute Note zu bekommen oder auch einfach nach getaner Arbeit auf eine Party gehen zu können. Der Berufsanfänger kann möglicherweise zu Top-Leistungen motiviert werden, indem man ihm eine Festanstellung oder eine rasche Beförderung verspricht. Bezüglich der Motivation spielen also auch äußere Umstände eine große Rolle, die sich aber schnell ändern können und damit auch Fortbestand oder Verfall der Motivation bewirken können. (psychomeda.de/lexikon/motivation.html)

Motivationstheorien: Über Bedürfnisse, Motive, Hygienefaktoren und Motivationsfaktoren

Motivationstheorien beschäftigen sich mit der Frage, was den einzelnen Menschen motiviert, also antreibt, etwas Bestimmtes zu tun. Ein bekanntes Modell wurde dabei von Maslow entwickelt – die sogenannte Maslowsche Bedürfnispyramide.

Nach diesem Modell der Bedürfnispyramide lassen sich Bedürfnisse, die einen Menschen zu bestimmten Handlungen motivieren, in verschiedene Untergruppen klassifizieren.

  1. Eine erste Ebene, die auch qualitativ die meisten Bedürfnisse repräsentiert, sind die so genannten Grund- und Existenzbedürfnisse. Jeder Mensch kennt Hunger und Durst, das Bedürfnis nach Schlaf, aber auch die Sexualität zählt zu den menschlichen Grundbedürfnissen, die eine starke Motivation auslösen können.
  2. Die zweite Ebene repräsentieren die Sicherheitsbedürfnisse. Menschen wollen sich körperlich sicher fühlen und Gefahren abwehren.
  3. Soziale Bedürfnisse, die dritte Ebene, sind ebenfalls sehr wichtig, können aber gerade in Extremsituation hinter Grund- und Sicherheitsbedürfnisse zurücktreten. Bedeutsam im sozialen Bereich ist die Tatsache, dass praktisch jeder Mensch bewusst oder unbewusst danach strebt, Teil einer Gemeinschaft zu sein – dies können im 21. Jahrhundert auch soziale Netzwerke sein! Das Bedürfnis, sich anderen sozial zugehörig zu fühlen, kann Menschen dabei derart stark motivieren, dass sie auch Dinge tun, die objektiv betrachtet unsinnig oder gar schädlich sind.
  4. Erst auf der vierten Ebene nennt der Forscher die so genannten Ich-Bedürfnisse. Wir Menschen streben immer nach Anerkennung, auch wenn uns dies vielleicht nicht bewusst ist und natürlich auch bei einzelnen Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Aber kaum ein Mensch kann dauerhaft glücklich leben, wenn er dieses Bedürfnis nach Anerkennung seines Ichs nicht erfüllt sieht.
  5. An der Spitze dieser Pyramide der Bedürfnisse steht die Selbstverwirklichung. Dabei geht es im Kern um die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit (siehe auch: Definition Persönlichkeit) mit all ihren Potentialen frei entfalten zu können.

Bei dieser Pyramide der Bedürfnisse ist wichtig zu verstehen, dass diese immer aufeinander aufbauen. Das heißt, ein bestimmtes Bedürfnis muss erst ausreichend befriedigt werden, bevor Motivation aufkommt, sich für das Erreichen eines weiteren Bedürfnisses wirklich anzustrengen. Dies darf dabei jedoch nicht absolut gesehen werden: Ein Bedürfnis muss dabei nicht 100% erfüllt sein, damit Menschen Motivation verspüren, andere Bedürfnisse befriedigen zu können, die im Bereich von Maslows Pyramide eher weit oben angesiedelt sind.

Gleiche Grundidee in verschiedenen Darstellungen und Beschriftungen: Das Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide kursiert heute in vielen Varianten, was die Bezeichnung der verschiedenen Ebenen der Motive angeht. Dennoch bleibt die Grundidee des Erklärungsmodells fast immer gleich: Bevor man sich motiviert fühlt, die Themen und Bedürfnisse der 'höheren Ebenen' zu bearbeiten, müssen 'niederere' Grundbedürfnisse ausreichend erfüllt sein (© thingamajigss / Fotolia)

Gleiche Grundidee in verschiedenen Darstellungen und Beschriftungen: Das Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide kursiert heute in vielen Varianten, was die Bezeichnung der verschiedenen Ebenen der Motive angeht. Dennoch bleibt die Grundidee des Erklärungsmodells fast immer gleich: Bevor man sich motiviert fühlt, die Themen und Bedürfnisse der ‚höheren Ebenen‘ zu bearbeiten, müssen ’niederere‘ Grundbedürfnisse ausreichend erfüllt sein (© thingamajigss / Fotolia)

Motiviert am Arbeitsplatz? – Mitarbeitermotivation und SelbstmotivationIm Bereich der Lernpsychologie spielt auch die Motivation am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle, da generell immer davon auszugehen ist, dass eine maximale Mitarbeitermotivation auch einen wichtigen Faktor hinsichtlich der Erfolgsmaximierung eines Unternehmens darstellt. Der Arbeitsplatz kann dabei auch als Ort des Lernens, zum Beispiel Schule oder Universität, verstanden werden.

Herzberg zum Thema Motivieren: Das Zwei-Faktoren-Modell

Herzberg, Zwei-Faktoren-Theorie, Satisfiers, HygienefaktorenHerzberg hat die so genannte Zwei-Faktoren-Theorie entwickelt. Motivation von Mitarbeitern hängt für ihn entsprechend vom Vorhandensein so genannter Motivationsfaktoren, in der Lernpsychologie auch Satisfiers genannt, ab. Hiervon grenzt er die Faktoren ab, die er als Hygiene-Faktoren bezeichnet. Synonyme für diese Hygienefaktoren sind ein gutes Arbeitsumfeld, das Gefühl, einen sicheren Job zu haben, ein als angemessen empfundenes Gehalt und das Vorhandensein eines zumindest erträglichen Führungsstils (vgl. autoritärer Führungsstil vs. kooperativer Führungsstil). Nach Herzberg müssen diese Faktoren erfüllt sein, damit Arbeitnehmer oder allgemein Lernende zunächst eine neutrale Einstellung zur zu erledigenden Arbeit einnehmen. Dass diese Faktoren erfüllt sind, soll dabei keine besondere Zufriedenheit auslösen, zumal man solche Aspekte nach Herzberg eher im Unbewussten wahrnimmt. Sind diese Aspekte jedoch nicht gegeben, resultiert daraus möglicherweise Unzufriedenheit.

Um Menschen motivieren zu können im beruflichen oder Lernkontext, müssen nach der Motivationstheorie von Herzberg in jedem Fall die Motivationsfaktoren erfüllt sein. Darunter versteht er Aspekte wie den Grad der Selbstverwirklichung im Rahmen einer bestimmten Tätigkeit, die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, konkrete Erfolgserlebnisse und Chancen, beruflich aufzusteigen. Positive Mitarbeitermotivation bedingt es deswegen, diese Faktoren zu erreichen. Dabei geht das Modell davon aus, dass motivieren nur gelingt, wenn zunächst alle Hygienefaktoren in einem ausreichenden Maße vorhanden sind. Nur unter dieser Bedingung können die weitergehenden Motivationsfaktoren „wirken“.

Siehe auch: erfolgreich-projekte-leiten.de/maslow/, centeredlearning.de/.fuehrungsfaehigkeiten/mitarbeitermotivation/herzberg-zwei-faktoren-theorie/#1

Motiviert sein: welcher Art?

Kann man Motivation erzwingen?Grundsätzlich geht die Wissenschaft bei der Frage der Motivierung (dem „Motivieren“) davon aus, dass man gerade die intrinsische Motivation nicht erzwingen kann. Letztendlich handelt es sich bei der intrinsischen Form der Motiviertheit um einen inneren Zustand, den man beispielsweise mit Glück oder Spaß vergleichen könnte. Ebensowenig wie man jemanden zwingen kann, etwas Bestimmtes als Glück zu empfinden oder unbedingt Spaß am Sport zu haben, kann man durch Zwang erreichen, dass Menschen sich intrinsisch für eine bestimmte Arbeit oder einen bestimmten Lernstoff interessieren.

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Vor diesem Hintergrund muss man auch die oft gestellte Forderung, Führungskräfte müssten Mitarbeiter motivieren können, kritisch sehen und zumindest differenziert hinterfragen. Selbst die beste Führungskraft wird Demotivation nicht in völlige Begeisterung verwandeln können, wenn der innere Zustand sich beim Lernenden oder beim Arbeitgeber nicht einstellen will.

Andere motivieren gelingt zwar besser, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind, auf die im Folgenden noch eingegangen werden soll. Andere motivieren mittels Motivationssprüchen und Motivationsübungen kann auch durchaus gelingen, wird sich aber oft erstmal auf den Zustand der extrinischen Motivation beschränken.

Mitarbeiter motivieren, indem man zunächst extrinsische Anreize schafft, muss dabei aber auch keineswegs psychologisch falsch sein. Experten betonen, dass der Zustand einer Demotivation durchaus durch beispielsweise Motivationsvortrag, Motivationsübungen, Coaching und Seminare zu einem Zustand der Selbstmotivierheit werden kann! Hierbei greift nämlich die Vorstellung, dass extrinsische Motivierung zu intrinsischer Motivation führen kann. Allgemein gesprochen ist damit gemeint, dass sich manchmal Spaß an einer bestimmten Tätigkeit erst einstellt, nachdem man sprichwörtlich zu seinem Glück oder zum Erledigen einer bestimmten Aufgabe gezwungen worden ist.

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Beispiel: Demotivation ► extrinsische Motivierung ► intrinsisch motiviert: Im Alltag kann dies so aussehen, dass beispielsweise ein Student zunächst keinerlei Selbstmotivierung verspürt, nun endlich seine Doktorarbeit einmal fertigzustellen. Nun kommen extrinsische Faktoren ins Spiel. Bedingt durch finanzielle Notwendigkeiten, dem Wunsch nach Anerkennung oder schlicht der Notwendigkeit, das Studium hinter sich zu lassen und einen Job zu finden, beginnt er schließlich doch, die Arbeit zu verfassen. Je mehr er sich mit dem Thema auseinandersetzt, umso mehr Motivierung empfindet er, die aus seinem Inneren kommt. Möglicherweise entdeckt er neue, spannende Aspekte seines Themas, neue Zusammenhänge, die ihm vorher unklar geblieben waren, offenbaren sich. Vielleicht wird ihm auch die gesellschaftspolitische Fragestellung seiner Arbeit deutlicher. So kann auch ein Arbeitnehmer, der zur Fertigstellung eines bestimmten Projekts gezwungen wurde, dieses erst einmal innerlich ablehnen. Über die praktische Beschäfigung damit oder weil er inneren Widerstand aufgegeben hat, findet er plötzlich dennoch Freude am Thema, sein Tun erscheint ihm sinnvoll, es ergeben sich weitere Fragestellungen, vielleicht auch extrinsische Angebote wie Gehaltserhöhung oder andere Aufgaben am Arbeitsplatz, die wiederum den Faktor Spaß und innere Zufriedenheit verstärken.

Insofern ist festzuhalten, dass intrinsische Motivationsgefühle auch vom besten Motivationstrainer und einen spannenden Motivationsvortrag nicht aus dem Nichts erzwungen werden können. Andere motivieren im Sinne von Motivation verstärken und Motivation umwandeln kann aber möglich sein.

Sich und andere motivieren?
Exkurs: Intrinsisch motiviert vs. extrinsische Motivierung

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Beim Thema Motivieren ist rund um Tipps zur Leistungsmotivation, Selbstmotivation oder Steigerung des Motivierungsvermögens entscheidend, welche Art von Motivation angesprochen werden soll. Hierbei unterscheidet die Psychologie wie eingangs schon erläutert eben sehr explizit die intrinsische Motivation von der extrinsischen Motivation.

Die intrinsische Motivation meint eine Form des inneren Motiviert-Seins, die aus einem Menschen selbst heraus kommt, ohne dass man ihm dafür etwas verspricht. Die intrinsiche Motivation meint eine Freude an einem bestimmten Tun einfach um des Tuns willen.

Davon zu unterscheiden ist die extrinsische Motivation. Extrinsische Motivation meint eine Art der Motivierung, die eher durch äußere Bedingungen zustande kommt. So kann man jemanden motivieren, eine bestimmte Arbeit zu erledigen, indem man ihm monetäre Anreize in Aussicht stellt oder aber auch eine Art Drohung im Raum steht, beispielsweise das Nichterreichen eines bestimmten Abschlusses oder auch negative Konsequenzen am Arbeitsplatz, wenn eine bestimmte Leistung nicht erbracht worden ist.

Die intrinsiche Motivation schließt die extrinsische nicht aus, beide Faktoren können zusammen kommen und dabei jemanden natürlich besonders stark motivieren. Eine Führungskraft kann eine intrinsische Art der Motivation natürlich nicht erzwingen und muss eher auf extrinsische Anreize setzen. Wohl kann aber auch ein starker Zustand der extrinsischen Motivation zu einem Gefühl, auch intrinsisch motiviert zu sein, führen!

Tipps, um die Motivation zu fördern

Unmotiviertheit hinter sich lassen und Motivation findenGerade im Bereich der Selbstmotivation, wenn man sich beispielsweise zum Lernen motivieren muss, gilt es, gute (Umgebungs-)Bedingungen zu schaffen: Grundbedürfnisse wie Hunger und Schlaf sollten ausreichend befriedigt sein, bevor man sich an den Schreibtisch setzt! Motivation finden gelingt auch oft besser dann, wenn man belastende Probleme soweit möglich aus der Welt geschaffen hat. Wer seelisch stark angespannt ist, kann sich oft nicht zum Lernen motivieren. Leistungsmotivation steigert sich aber auch oft schon durch einen sauber aufgeräumten Schreibtisch!

Sich selbst motivieren durch individuelle AnreizeSich selbst motivieren, beispielsweise sich motivieren zum Lernen, gelingt am besten, wenn man positive Anreize schaffen kann. Leistungsmotivation steigt dann extrinsisch bedingt an, wenn ich mir selbst etwas Schönes nach getaner Arbeit gönnen werde!

Ein Team motivieren: Hygienefaktoren erfüllenWer als Führungskraft ein Team motiviert halten muss, sollte grundsätzlich auf das Vorhandensein der dargestellten Hygiene-Faktoren achten. Zudem muss ich eine positive Grundstimmung im Team erzeugen. Neben spannenden Anreizen wie Karriereoptionen oder Bonuszahlungen kann man das eigene Motivierungsvermögen in Seminaren und durch Coaching und Training gezielt fördern (siehe auch Führungskräfte Coaching). Im Training lernt man, wie die Motivation der Mitarbeiter durch gezielte Motivationstechniken verbessern werden kann. Durch gezielte Übungen kann jede Führungskraft zum Motivationscoach werden, die die Unmotiviertheit eines Teams geschickt in Volition umwandeln kann.

einen Motivationscoach ins Unternehmen holenWenn Demotivation und Volition große Probleme in einem Team darstellen, kann ein professioneller Motivationscoach wertvolle Arbeit leisten, die die Effizienz nachhaltig verstärkt. Mit bestimmten Übungen, aber auch mit einer transparenten Motivationsrede, mit kreativen Ansätzen wie Motivationssprüche, Motivationsbilder, Motivationsposter, Motivationsspielen und anderen Motivationshilfen kann es gelingen, die Stimmung im Team zu bessern und Aspekte wie Motivation lernen gut angenommen werden.

Motivation lernen durch sinnhaftes TunSelbstmotivierung erscheint vor allem da problematisch, wo Menschen keinen Sinn in ihren Aufgaben sehen. Dies bezieht sich sowohl auf Lernstoff als auch auf Arbeiten im beruflichen Kontext. Auch hier kann ein Motivationstrainer helfen, Menschen darin zu unterstützen, einen Sinn in ihren Aufgaben zu finden. Durch eine gezielte Motivationsrede, durch Motivationssprüche, die die intrinsische Motivation ansprechen, kann jeder Selbstmotivation lernen.

Mehr auf dieser Website zum Thema „Motive“:

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