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2.3. Emotionale Intelligenz – Ihr Umgang mit Gefühlen (Leseprobe aus dem Buch "Soft Skills für Young Professionals")

Buch: Soft Skills für Young Professionals bei Amazon

Menschliche und emotionale Reife, Wiedervereinigung von Herz und Verstand

Emotionale Intelligenz ist ein wesentliches Persönlichkeitsmerkmal für beruflichen Erfolg sowie für privates Glück. Gerade in Zeiten, wo Unternehmenspraktiker darüber klagen, von den Universitäten zwar karriereorientierte und relativ gut ausgebildete Diplomanden zu erhalten, diese jedoch weder praktisch denken noch ausgewogen und reif mit Menschen umgehen können, ist Emotionale Intelligenz ein Schlüsselbereich persönlicher Entwicklung.

Der von Daniel Goleman in seinem Buch „EQ. Emotionale Intelligenz“ im Jahre 1995 geprägte Begriff umfasst dabei heute eine relativ unscharf abgegrenzte Zusammenstellung sozialer Fähigkeiten und Kompetenzen (siehe auch: Soziale Kompetenzen und Soziale Intelligenz – was ist das?). Der klassische Intelligenzbegriff stellt primär auf das Vermögen ab, Informationen aufzunehmen, einordnen und verstehen zu können, Zusammenhänge zu bilden und Transferleistungen im Sinne von Wissensanwendung zu erbringen.

Der Begriff der Emotionalen Intelligenz hingegen hat die klassische Vorstellung von einer einzigen Intelligenz hin zu einem Konzept multipler Intelligenzen verschoben.

Emotionale Intelligenz spiegelt sich im bewussten Umgang mit sich selbst und anderen wieder. Dazu gehört vor allen Dingen die Fähigkeit der empathischen Kommunikation (vgl. empathisch), d.h. der gefühlvolle und einfühlsame, verständnisvolle aber auch effektive und effiziente Umgang miteinander (vgl. Empathie / Einfühlungsvermögen). Darüber hinaus gilt es sich in diesem Zusammenhang mit Fragen der Selbstreflexion (Wer bin ich?, Was will ich?, Warum will ich?), der Selbstkontrolle (Was habe ich richtig/falsch gemacht?, Wo muss ich noch etwas lernen?, Bewege ich mich auf meinem gewünschten Lebensweg?) sowie der Fähigkeit, sich selbst und andere zu motivieren, auseinander zu setzen (vgl. auch: Selbstbild / Fremdbild Abgleich).

Kurz und prägnant setzt das Konzept der Emotionalen Intelligenz vor allen Dingen an einer Stelle an: Der Wiedervereinigung von Herz und Verstand, die insbesondere in der westlichen Welt vielfach wieder gefordert wird und notwendig scheint. (Siehe in diesem Kontext auch: analoge / rechte Gehirnhälfte)

Schnellübersicht: Was erwartet mich in diesem Kapitel?

  1. Erfahren Sie, welche Bedeutung Selbstreflexion und Selbstkontrolle haben.
  2. Welchen Wert hat Geduld und wie können Sie diese üben?
  3. Fehlermanagement: Wie gehen Sie mit ihren und fremden Fehlern um?
  4. Was bedeutet Angst und wie gehen Sie damit um?
  5. Was bedeutet Empathie? Wie werden Sie zu einem besseren Kommunikations- und Kooperationspartner?
  6. Welchen Kontext spielt emotionale Intelligenz in der sozialen Kompetenz?

(…)

Beim vorliegenden Text über handelt es sich um eine Leseprobe aus dem Buch „Soft Skills für Young Professionals“, Kapitel 2. „Selbstentwicklung“, Unterkapitel 2.3. „Emotionale Intelligenz – Ihr Umgang mit Gefühlen und Menschen“.  Hier zum Buch bei Amazon.

Siehe auch unsere Übersicht aller Inhalte zu „Emotionale Intelligenz“ auf soft-skills.com sowie die Artikel Emotionale Intelligenz / EQ bei Kindern trainieren und Mayer Salovey Caruso Test als Emotionale Intelligenz Test.

Weitere Literatur im Kontext von Emotionale Intelligenz:

Interessiert am Thema Soft Skills? - Leseempfehlung auf dieser Website:

Der Soft Skills Würfel von André Moritz - 26 Soft Skills in 6 Kompetenzfeldern (© André Moritz, www.soft-skills.com)

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