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Überzeugungsvermögen - Alle Beiträge zu diesem Schlagwort auf www.soft-skills.com

Wortgewandtheit trainieren, lernen, üben (+ Definition, Synonyme)

Wortgewandtheit lernen, trainieren, üben (© thinglass / Fotolia)

Kann man Wortgewandtheit lernen?
Redegewandtheit, Redegeschick: Kann jemand, der trotz fachlicher Kompetenz vor anderen ins Stottern kommt, seine Wortgewandtheit verbessern und eloquent sein? Was ist überhaupt Eloquenz? Was heißt „wortgewandt sein“?
Wenn jemand von Beredsamkeit oder Wortgewandtheit …

Feststellungsfragen nutzen – Was ist eine Feststellungsfrage? Wann und wie setze ich sie ein?

Feststellungsfrage Definition, Feststellungsfragen nutzen (© Clemens Schüßler / Fotolia)

Feststellungsfragen als Mittel der Schlagfertigkeit sowie als rhetorisches Stilmittel zur Argumentation, Überzeugung, Manipulation
Als Feststellungsfrage wird ein bestimmtes rhetorisches Stilmittel bezeichnet. Dabei wird eine Feststellung mit einer Frage kombiniert. Bei der Feststellung kann es sich auch …

Durchsetzungsvermögen: Wie definiert sich das? Wie kann man es lernen, trainieren, stärken?

Durchsetzungsvermögen (© Jörn Buchheim / Fotolia)

Durchsetzungsvermögen trainieren
Ein angemessenes Durchsetzungsvermögen macht sich beruflich wie privat bezahlt. Bereits das Kind lernt, sich zu behaupten und seinen Willen durchzuboxen. Reicht dazu anfangs mitunter ein Wutanfall aus, so ist mit dieser Verhaltensstrategie im späteren …

Reaktanz (als Konzept in der Psychologie): Widerstand verstehen und abbauen

Reaktanz als trotziger Widerstand gegen Freiheitseinschränkung, Verbote und Manipulationsversuche (© pathdoc / Fotolia)

Reaktanztheorie: Was ist Reaktanz und wie lässt sie sich reduzieren?

Wir wehren uns, wenn man uns etwas wegnehmen will, was wir sicher glaubten.
Wir spüren innerlichen Widerstand, wenn man uns etwas verbietet, das wir wollen, ggf. vorher …

Die Methode der „umgekehrten Psychologie“

Umgekehrte Psychologie ("reverse psychology") methodisch als Überzeugungsmittel nutzen (© adrian_ilie825 / Fotolia)

Umgekehrte Psychologie? – Ob man es nur eine geschickte Manipulation nennt oder die Kunst der Überzeugung: Mit Strategien der „umgekehrten Psychologie“ erreicht man sein Ziel häufig auf eine nicht ganz faire Weise. Das Gegenüber merkt …

Eristik

Eristik: Besonders schlagfertig, smart und mit allen Mitteln rhetorisch überlegen?! (© Elnur / Fotolia)

Einfach Recht behalten?
Als Eristik wurde ursprünglich die Kunst des philosophischen Streitgespräches bezeichnet. Der Begriff wurde von Plato und Aristoteles für die Disputierkunst der Sophisten verwendet.
Die Eristik ist die „hässliche“ Verwandte der Dialektik, die nach Wahrheit …

Buchtipp: Die Psychologie des Überzeugens: Wie Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen

Buchtipp: Die Psychologie des Überzeugens: Wie Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen

Ein wirklich tolles Buch für Sie, wenn Sie (1.) lernen möchten, was die etabliertesten Strategien zur Beeinflussung, Manipulation und Überzeugung von Menschen im Alltag sind. Und wenn Sie (2.) sich selbst auf die Schliche kommen …

Überzeugungsvermögen als Soft Skill im Soft Skills Würfel von André Moritz

Überzeugungsvermögen im Soft Skills Würfel von André Moritz (© www.soft-skills.com)

Argumentieren, Manipulieren, Überzeugen
Überzeugungsvermögen beschreibt die Fähigkeit, sich in der kommunikativen Auseinandersetzung mit anderen argumentativ behaupten zu können, d.h. durch Sachinhalte, Rhetorik und Ausstrahlung den eigenen Standpunkt so weit wie möglich gegen entgegengesetzte Argumentationen zu etablieren …

Stimmsenkung am Satzende: Verleihen Sie Ihren Aussagen mehr Nachdruck und Glaubwürdigkeit

Wer am Ende des Satzes bewusst die Stimme absenkt (© yurko_gud / Fotolia)

Absenken schafft Nachdruck und Glaubwürdigkeit
Eine wesentliche paraverbale Methode zur Erhöhung Ihres Durchsetzungsvermögens und Ihrer Glaubwürdigkeit verbirgt sich hinter dem Begriff „downwards inflection„. Gemeint ist damit das gezielte Absenken der Stimme zum Satzende hin. Diese kleine …

Rhetorik: Nützliche Formulierungen und Satzbausteine

Rhetorisch versierte Rede (© Kzenon / Fotolia)

Überzeugende Rhetorik für die Praxis
Wer gut geschulten Politikern in Interviews genau zuhört, wird so manche hilfreiche Formulierung entdecken, die auch im eigenen Job für verschiedene Situationen gut zu gebrauchen ist. Denn die typischen Situationen, in …

„Good cop, bad cop“ Taktik in Verhandlungen

Entscheidungsfindung, beeinflusst durch gegensätzlich agierende 'Berater' (© Trueffelpix / Fotolia)

Der Verhandlungsgegner, der für Sie ist…
Eine bekannte und doch immer wieder wirksame Verhandlungsmethode ist das „Good cop, bad cop„-Spielchen. Wird eine Verhandlungspartei von zwei Personen vertreten, spielt eine davon in der Verhandlung den „Guten“ und …

Präzisionsfalle: Wie Zahlen Präzision und Objektivität suggerieren

Wenn wir in Diskussionen Aussagen hören, die harte, absolute Zahlen in ihren Behauptungen enthalten, neigen wir häufig dazu, diese unhinterfragt als Fakten zu nehmen - das macht sich mancher zunutze... (© Melpomene / Fotolia)

Wenn Zahlen Präzision und Objektivität suggerieren
Eine typische Methode der Argumentation, Überzeugung und auch Manipulation und mithin zur Stärkung des eigenen Durchsetzungsvermögens ist die so genannten „Präzisionsfalle„. Diese Technik macht sich die etablierte Gutgläubigkeit gegenüber absoluten …


Zitate zum Schlagwort « Überzeugungsvermögen » aus Fachliteratur

Wer etwas erreichen will, braucht dazu andere Menschen. Meist gilt es, mehrere Schlüsselpersonen zu überzeugen, wenn man ganz konkrete Vorstellungen realisieren und durchsetzen will. Letztendlich ist es immer eine Mensch-zu-Mensch-Sache, die entscheidet, ob ein bestimmter Weg eingeschlagen, eine Maßnahme durchgeführt oder eine wichtige Entscheidung getroffen werden kann. Immer gilt es, andere Menschen eingehend und nachhaltig zu überzeugen.

Gefunden auf Seite 51.

Der Irrglaube vom Überzeugen durch Argumentieren: In Verhandlungssituationen geht es immer wieder um Überzeugen im Gespräch. Man bereitet seine Argumente für die eigene Position bzw. Lösung vor und überlegt sich die Argumente der Gegenseite und wie man diese kontern möchte. Dabei ist man herausgefordert, die Behauptungen mit Begründungen bzw. mit Beweisen zu untermauern, denn jedes gute Argument besteht aus einer Behauptung, die nachvollziehbar begründet ist. Man überlegt sich dabei auch, welche der Argumente stärker und welche schwächer sind, und legt sich einen Gesprächsplan zurecht, bei dem man die besten Argumente nicht bereits zu Beginn vorbringt. Dies führt zu einem Überzeugungsablauf, der in einen argumentativen Schlagabtausch mündet: (...) Dieses Vorgehen beim Überzeugen ist weit verbreitet, wir wenden es im Alltag an und wenn wir auf halbwegs faire Weise unsere eigenen Lösungen und Interessen durchsetzen möchten; es ist der Verhandlungsmodus in der politischen Debatte. In Verhandlungen ist dieser Modus häufig gekoppelt mit Feilschen. Doch es ist ein Irrglaube zu meinen, dass dabei die besseren Argumente gewinnen. Es könnte ja auch sein, dass das Gegenüber zu wenig gut vorbereitet war, dass einem die Argumente ausgingen und dass der Zeitdruck zu einer Lösung zwang. Diese Art des Überzeugens ist ineffizient und ineffektiv (d. h. nicht die bestmögliche Lösung wird gefunden). Sie schafft Gewinner und Verlierer mit dem schalen Nachgeschmack, dass man unter den Tisch geredet wurde. Ohne Zweifel sind Argumente wichtig, wenn es darum geht, Leute zu einer Meinungsänderung zu bewegen. Gute Argumente schaffen Klarheit über unverhandelbare Prinzipien und Interessen eines Verhandlungspartners und über die Kriterien, die man an eine Verhandlungslösung legt. Die stärksten Argumente haben dabei mit Gemeinsamkeiten, z. B. mit gemeinsam akzeptierten Kriterien für die Verhandlungslösung und mit dem Aufzeigen des Nutzens für die Gegenseite zu tun. Argumentieren ist nur ein Teil der Überzeugungsaufgabe. Andere Faktoren haben in Verhandlungen mehr Einfluss auf die Überzeugungskraft. Überzeugen muss als ein Prozess verstanden werden, der mit dem Verhandlungsverlauf und der damit verbundenen Gesprächskultur zu tun hat. Wirkungsvolles Überzeugen in Verhandlungen beginnt deshalb nicht mit der Darstellung einer Position (Forderung, Lösung, Standpunkt) und der argumentativen Begründung. Es beginnt mit der Klärung der Problemsituation und der damit verbundenen Interessen und Bedürfnisse. Überzeugen beginnt also mit Informieren und Fragen und nicht mit Argumentieren! (...)

Gefunden auf Seite 39-41.