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Entscheidungsmatrix als eine Form der Darstellung von Entscheidungsproblemen

Entscheidungsmatrix > In der Google Bildersuche finden sich viele Beispiele für Entscheidungsmatritzen / Entscheidungstabellen

Mitunter muss man eine Entscheidung treffen und hat eine Menge an Optionen / Alternativen mit diversen Eigenschaften bzw. unterschiedlich gut erfüllten Kriterien. Das Erstellen einer so genannten Entscheidungsmatrix ist eine recht einfache und zügig zu realisierende Methode, um zu mehr Entscheidungsklarheit zu kommen. Letztlich ist eine solche Matrix nichts anderes als eine Tabelle, die in den Spalten die verschiedenen Entscheidungsoptionen (Alternativen) benennt und in den Zeilen verschiedene Kriterien / Eigenschaften, die den Alternativen zu eigen sind. Damit kann man sich und anderen übersichtlich zeigen, was die einzelnen Entscheidungsalternativen „können“.

Auf der einen Seite kann man bzgl. der Erfüllung einzelner Kriterien in den Zeilen einfach nur „JA“ oder „NEIN“ ausfüllen und in der letzten Zeile der Tabelle dann aufsummieren, wie viele Kriterien die jeweilige Lösung erfüllt. Eine andere Möglichkeit ist z.B. Punkte zu vergeben (von z.B. 1-10), wie gut die jeweilige Alternative ein bestimmtes Kriterium erfüllt. Am Ende hat man eine klassische „Testtabelle“, wie man sie zum Beispiel aus Zeitschriften kennt, die Hardware- oder Software-Produkte testen und vergleichen.

Entscheidungsmatrix: Ein schönes Beispiel liefert die Zeitschrift CT in einem Artikel über die Auswahl der 'richtigen' Lösung für das Multimedia-Management im Wohnzimmer - die Entscheidungstabelle visualisiert sehr übersichtlich, welche Lösungsoption was kann und welche Alternativen welche Kriterien erfüllen oder nicht (https://www.heise.de/ct/artikel/IT-fuer-Couchkartoffeln-291568.html)

Entscheidungsmatrix: Ein schönes Beispiel liefert die Zeitschrift CT in einem Artikel über die Auswahl der ‚richtigen‘ Lösung für das Multimedia-Management im Wohnzimmer – die Entscheidungstabelle visualisiert sehr übersichtlich, welche Lösungsoption was kann und welche Alternativen welche Kriterien erfüllen oder nicht (heise.de/ct/artikel/IT-fuer-Couchkartoffeln-291568.html)

Kurzzitate zum Stichwort: Entscheidungsmatrix
Definitionen, Kurzaussagen etc. aus Fachliteratur

Darstellung von Entscheidungsproblemen: Entscheidungsmatrix: Der Zusammenhang zwischen Optionen, Ereignissen und Konsequenzen kann im einfachsten Fall in Form einer Kreuztabelle dargestellt werden, einer Entscheidungsmatrix (. Tab. 2.2). Die Optionen (hier: „einen Schirm mitnehmen“ und „ … nicht mitnehmen“) werden zeilenweise und die möglichen Ereignisse (hier: „es regnet“ und „es regnet nicht“) spaltenweise angeordnet. In die Zellen der Matrix werden diejenigen Konsequenzen eingetragen, die sich bei Wahl der jeweiligen Option und bei Eintreten des jeweiligen Ereignisses ergeben (hier u. a. „trockene Kleidung“, wenn man den Schirm mitnimmt und es regnen sollte). Die Form einer solchen Matrix erlaubt, wie man schnell sieht, nur die Darstellung eines bestimmten Typs von Problemen: Die Optionen sind gegeben, die Entscheidung ist einstufig, die Konsequenzen sind unsicher. (...)

Gefunden auf Seite 31-32.

Gewichtete Entscheidungsmatrix: Die bewertete/ gewichtete Entscheidungsmatrix ist eine Entscheidungsmatrix, in der die einzelnen Kriterien gewichtet werden. Diese Gewichtung ist dann sinnvoll, wenn nicht alle Kriterien für Sie dieselbe Wichtigkeit oder Bedeutung haben. (...)
  • Erstellen Sie zunächst eine Entscheidungsmatrix wie zuvor beschrieben.
  • Fügen Sie nun eine weitere Spalte in Ihre Tabelle ein, in der Sie die verschiedenen Kriterien prozentual gewichten. Die für Sie wichtigsten Kriterien bekommen eine höhere Prozentzahl, als die weniger wichtigen. Nach dem Beispiel erklären wir, wie diese prozentuale Gewichtung vorgenommen wird.
  • Alle Gewichtungen müssenzusammenaddiert 100% ergeben. Die durchschnittliche oder normale Wichtigkeit für ein Kriterium ergibt sich, indem Sie 100% durch die Anzahl der Kriterien teilen.In dem Beispiel ergibt 100% : Anzahl Kriterien (5) = 20% pro Kriterium als die durchschnittliche Wichtigkeit. Werte über 20% sind in diesem Fall überdurchschnittlich wichtig und Werte unter 20% unterdurchschnittlich wichtig. Wenn Sie nun ein Kriterium als wichtiger als normal einstufen wollen, müssen Sie den Durchschnittswert 20% erhöhen. Im gleichen Zug müssen Sie aber auch bei einem anderen Kriterium die Prozentzahl vermindern, damit die Gesamtsumme wieder 100% ergibt.
  • Multiplizieren Sie die Noten mit der Gewichtung und addieren Sie dann die gewichteten Noten.
  • In einem zweiten Schritt müssen Sie nun die von Ihnen verteilten Punkte (1-6) mit der Gewichtung multiplizieren. So erhalten Sie eine gewichtete Note.
  • Zum Schluss bilden Sie auch hier die Summe unten am Ende der Tabelle. Sie haben dann die Summe der jeweils gewichteten Noten.
(http://4managers.de/management/themen/entscheidungsmatrix/)  

 

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