Selbstmanagement - Wissenshappen, Zitate, Definitionen aus einschlägiger Fachliteratur

Was findet man in Büchern über Selbstmanagement? Hier einige Zitate, Definitionen, Aussagen zu Synonymen etc., die wir zum Stichwort « Selbstmanagement » in unserer Bibliothek und/oder online gefunden haben.

Zitate zum Schlagwort « Selbstmanagement » aus Fachliteratur

Selbstmanagement und Handlungsspielraum Jeder Mensch praktiziert Selbstmanagement, aber nicht jeder ist effektiv dabei. Selbstmanagement ist ein Set an Verhaltens- und kognitiven Strategien, das Menschen hilft, ihre Umgebung zu strukturieren, Eigenmotivation aufzubauen und Verhalten zu erleichtern, welches angemessen für die Erreichung von Leistungsstandards ist (Frayne u. Geringer 2000; Manz 1986). Nach Kehr (2002) ist Selbstmanagement » die Fähigkeit, persönliche Ziele und Werte sowie Motive so in Einklang zu bringen, dass Ziele erreicht werden und dabei Zufriedenheit erlebt wird. « Bildhaft könnte man sich das als Balance zwischen Kopf (Ziele) und Bauch (Werte und Motive) vorstellen. Er empfiehlt, wenn es keinen Konsens zwischen beiden Seiten gibt, die Ziele entsprechend anzupassen. Im Gegensatz dazu werden Werte und Motive über lange Zeit durch unser Erleben (Sozialisation) gelernt und sind deshalb schwer und nur langfristig zu verändern. Kleinmann (2010) versteht unter Selbstmanagement » alle Bemühungen einer Person, das eigene Verhalten zielgerichtet auszurichten. « Dabei spielt der Handlungsspielraum eine entscheidende Rolle. Drei Komponenten machen diesen Handlungsspielraum aus: (...)

Gefunden auf Seite 134-135.

Selbstmanagement: Selbstmanagement umfasst alle Kompetenzen, die dabei helfen, die persönliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten. Hierzu gehören das Formulieren von Zielen, die Selbstmotivation, das Verarbeiten von Feedback sowie Planung, Organisation und Erfolgskontrolle.

Gefunden auf Seite 147.

Hier sind die Grundregeln für eine optimale Tagesgestaltung, die Ihnen heIfen werden, auch noch so anspruchsvolle Herausforderungen gekonnt anzugehen und erfolgreich zu Ende zu führen:
  • Setzen Sie sich klare Tagesziele. Welches ist die Herausforderung? Was wollen Sie damit erreichen? Wie lange brauchen Sie dazu? Wie stellen Sie fest, dass Sie Fortschritte erzielen?
  • Erledigen Sie nur das Wichtigste selbst. Es gibt gewisse Dinge, die nur Sie selbst tun können und auch tun sollen. Es ist wichtig, dass Sie sich in erster Linie darauf konzentrieren und so viele Anliegen wie möglich delegieren.
  • Gehen Sie schrittweise vor. Teilen Sie große Herausforderungen in machbare Schritte auf, und stecken Sie sich Tag für Tag ein neues Etappenziel, das Sie auch erreichen können.
  • Beanspruchen Sie die Hilfe anderer Personen. Gewinnen Sie gezielt Menschen, die Ihre Vorhaben unterstützen.
  • Halten Sie Rückschau. Was haben Sie heute geleistet und erledigt? Was ist heute danebengegangen? Wie können Sie in Zukunft damit besser umgehen?

Gefunden auf Seite 153.

(...) schlägt das Selbstmanagement-Prinzip »Getting things done« vor. Ziel dieses Ansatzes ist es, den Kopf für die Erledigung der aktuellen Aufgaben möglichst frei zu haben. Dies geschieht, indem nicht nur ausgewählte, sondern sämtliche anstehenden Tätigkeiten schriftlich erfasst und regelmäßig verwaltet werden. Dadurch werden alle »losen Enden« – Aufgaben, die in unserem Kopf herumspuken, solange sie noch unerledigt sind – in ein persönliches Verwaltungssystem eingebunden und dadurch sozusagen unschädlich gemacht.

Prinzip »Getting things done«

In dem vom amerikanischen Unternehmensberater David Allen (2009) entwickelten Ansatz werden in einem Verwaltungssystem, z.B. Kalender, alle Arbeitsaufgaben und Termine in folgender Form festgehalten:
  • Dauert die Aufgabe weniger als zwei Minuten, ist sie immer sofort zu erledigen.
  • Besteht die Aufgabe aus mehreren Teiltätigkeiten, sollte sie als »Projekt« zusammengefasst werden.
  • Projekte, die erst in der Zukunft abgearbeitet werden können, werden in einem Wiedervorlage-System festgehalten.
  • Projekte, die momentan nicht relevant, aber künftig bedeutsam sein könnten, werden als Ideen aufbewahrt.
(...)

Gefunden auf Seite 60-61.

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