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Soziabilität | Definition, Bedeutung in der Psychologie

Soziabilität - was ist das? | Definition, Bedeutung, Synonyme (© trustle / Fotolia)

Was meint der Begriff der „Soziabilität“?

Was genau ist Soziabilität? Welche Rolle spielt der Begriff als Konzept in der Psychologie? Ein Blick in die Wikipedia klärt die Bedeutung wie folgt:

Soziabilität (neulateinisch soziabilis, ~ „zum Gefährten geeignet“) bezeichnet in der gehobenen Umgangssprache die Fähigkeit Einzelner, ohne große Umstände neue soziale Beziehungen aufzunehmen und zu pflegen. „Soziabilität “ ist als Fachwort der Psychologie generell die (individuell unterschiedlich ausgeprägte) Fähigkeit, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und wirkungsvoll mit anderen zusammenzuarbeiten. (…)

Einer hohen Soziabilität kommen beispielsweise zugute:

  • Empathie
  • Erfahrungsanreicherung, gutes Erinnerungsvermögen
  • Fähigkeit zur Vertrauen erweckenden symbolischen Interaktion, d.h. Kommunikation und Sprache
  • Koordination des Handelns mit anderen Akteuren

Ein verwandtes Konzept, das vornehmlich in der Psychologie relevant ist, ist das der Sozialkompetenz.

(Wiki)

Bücher zum Thema:

Soziabilität Definition / Bedeutung –
Aussagen aus einschlägiger Fachliteratur

Soziabilität: Hoch soziable Menschen streben nach Harmonie und setzen auf ein freundliches und zuvorkommendes Miteinander. Sollten Sie die meisten Aussagen hierzu [im Selbstbild Fragebogen] verneint haben, setzen Sie eher auf Authentizität und Ehrlichkeit. Sie möchten sich nicht für ein harmonisches Miteinander verbiegen oder verstellen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Ihre Umgebung klar damit konfrontieren, was Sie über sie denken, so werden Sie bereits gemerkt haben, dass sich zumeist zwei Parteien formieren: Die einen werden Ihre Offenheit wertschätzen ("bei dem weiß man, woran man ist"), andere jedoch werden sich angegriffen fühlen und sich von Ihnen distanzieren. Fragen Sie sich selbst, ob diese Offenheit tatsächlich zielführend ist. Wird diese geringe Soziabilität nämlich von anderen als Kritiksucht wahrgenommen, so wird man Sie als Person über kurz oder lang meiden und Sie laufen vielleicht sogar Gefahr, bei Projekten, Beförderungen usw. nicht berücksichtig zu werden. Unser Tipp: Der erste Schritt zu mehr Soziabilität könnte sein, dass Sie einmal ganz bewusst versuchen, nur das Positive bei anderen zu betrachten. Stoppen Sie sich, wenn Ihre Gedanken in eine andere Richtung wandern. Sie werden feststellen, wie freundlich andere auf Sie zugehen, wenn Sie positiv formulieren und unterstützend auftreten.

Gefunden auf Seite 76.