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Buchproben: SSfYP
1. Selbstbeobachtung
1.1. Werte und Glaubenssätze
1.2. Ziele und Visionen
1.3. Persönlichkeit und Ausstrahlung
1.4. Wahrnehmung
2. Selbstentwicklung
2.1. Arbeitstechniken
2.2. Selbstdarstellung, Ausstrahlung
2.3. Emotionale Intelligenz
2.4. Geistiges Wachstum & Ausgleich
2.5. Regeneration und Ausgleich
3. Gruppenbeobachtung
3.1. Motive und Bedürfnisse
3.2. Gruppentheorie - Teamdynamik
3.3. Interkultur
3.4. Evaluierung von Gruppen ...
4. Gruppenentwicklung
4.1. Networking - soz. Beziehungen
4.2. Partnerschaft, Familie, Freunde
4.3. Kommunikation in/vor Gruppen
4.3.1. Diskussionsleitung / Moderation
4.3.2. Überzeugend verhandeln
4.3.3. Manipulationstechniken und ...
4.3.4. Smalltalk
4.3.5. Kommunikationsstörungen
4.3.6. Schlagfertigkeit
4.4. Teams und Mitarbeiter führen


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Sie sind hier: Soft Skills - Tipps & Training Buchproben: SSfYP 4.3. Kommunikation in/vor Gruppen 4.3.3. Manipulationstechniken und ...  


EMOTIONALE APPELLE

An traditionelle Gefühle appellieren

Ein vielseitiges und wirkungsvolles Manipulationsinstrument ist das Appellieren an Gefühle. Fast jeder Mensch ist für bestimmte Gefühle besonders empfänglich – und damit besonders beeinflussbar, wenn der Manipulator diese Gefühle erkennt. Typische Emotionen sind dabei das Gefühl der Solidarität, der Fairness, des Mitleids, des Verständnisses, der Maßhaltung und der Angst. Häufig versuchen Manipulatoren zum Beispiel Widerwillige durch Herstellung eines Wir-Gefühls zu beeinflussen. Dazu werden Gemeinsamkeiten gesucht und betont. Beispiele für begleitende Formulierungen: ...

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Ein tatsächliches oder suggeriertes Wir-Gefühl ermöglicht geschickte Manipulation

Gerade der letzte Beispielsatz zeigt, dass durch das Appellieren an das Wir-Gefühl auch sozialer Druck aufgebaut werden kann. Wer widersetzt sich schon gern der Team-Mehrheit? Unbeachtet bleibt dabei oft, dass auch die Mehrheit irren kann. Das Einverständnis oder Fürsprechen einer großen Anzahl Menschen ist kein Garant für die Richtigkeit und Sinnhaftigkeit einer bestimmten Sache.

Aufbau von sozialem Druck

Das Prinzip des sozialen Drucks lässt sich auch an anderen Beispielen illustrieren: Vermutlich können auch Sie sich schwerer einer Bitte oder Argumentation entziehen, wenn dabei an Ihr Gefühl für Fairness, Gerechtigkeit oder Ihre Kompromissbereitschaft appelliert wird. Ganz im Sinne der obigen Darstellungen zu Commitment und Konsistenz bemühen sich die meisten Menschen darum, in der Öffentlichkeit nicht als unfair, ungerecht, verständnislos oder stur dazustehen. Stattdessen ist es sozial angemessen, sich genau gegenteilig zu verhalten. Darauf setzt der Manipulator und hat in der Regel Erfolg. Seien Sie also wachsam, wenn in einem Gespräch Ihre Gefühle in diese Richtung aktiviert werden sollen. Die folgenden Beispielsätze sensibilisieren dafür zusätzlich: ...

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Manipulation durch das Spiel mit der Angst

Ein von Manipulatoren häufig genutztes Gefühl ist Angst. Man appelliert an Ihre Angst, Furcht, an Unsicherheit und mögliche, negative Konsequenzen. Gerade wenn der Manipulator weiß, dass Sie für ein bestimmtes Angstgefühl empfänglich sind, hat er auf diese Weise gute Chancen, Sie zu beeinflussen. Dabei kann sowohl befürwortend für eine Sache argumentiert werden, als auch durch Ausmalung schlimmster Konsequenzen von einer Sache vehement und wirkungsvoll abgeraten werden. Beispiele: ...

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Seine Gefühle zu kennen bewahrt davor, emotional manipuliert zu werden

Um sich gegen manipulative emotionale Appelle zu schützen, sollten Sie sich Ihrer Gefühle jederzeit bewusst sein. Ihre viel zitierte emotionale Intelligenz ist gefragt. Achten Sie darauf, wann und warum Sie erregt, verärgert oder spontan begeistert sind. Reflektieren Sie sich regelmäßig, inwieweit Sie in einem sachorientierten Gespräch wie einer Verhandlung plötzlich emotionalisiert und aufgewühlt sind. Orientieren Sie sich ...

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Commitment und Konsistenz
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