Eine vor allen von Top-Universitäten aus dem angelsächsischen Raum bekannte Networking-Methode, die immer mehr auch im deutschsprachigen Raum Anhänger findet, ist die Organisation von Kontakten in so genannten Alumni-Vereinigungen. Dabei handelt es sich um Ehemaligen-Organisationen, in denen sich Absolventen einer ganz bestimmten Hochschule in einem Netzwerk zusammenschließen, um sich gegenseitig zu fördern. |
 |
|
Absolventen namhafter Business Schools, die inzwischen in Führungspositionen von Politik und Wirtschaft aufgestiegen sind, holen Sie in einer Art Mentorenrolle oftmals frische Absolventen der ehemals eigenen Universität ins Unternehmen, um diese dort als Schützlinge einzuführen und groß zu ziehen. Da diese Führungskräfte die jeweiligen Qualitäten der eigenen Universität besonders einzuschätzen vermögen und mit Ihrer Hochschule in der Regel eine hohe emotionale Verbundenheit teilen, bevorzugen sie in der Regel auch Absolventen aus diesem Umfeld.
Wer als Absolvent über einen "Ehemaligen" im Alumni-Netzwerk einen Job bekommen hat und später selbst aufsteigt, wird sich in der Regel verbunden fühlen, diese erfahrene Hilfe auch an andere weiterzugeben. So entsteht in in gut funktionierenden Alumni-Netzwerken eine Art informelle Job-Vermittlung und Karriereförderungs-Maschine, die Sie durch Mitgliedschaft in einem solchen Netzwerk gezielt genutzt werden kann.
Neben dem Aspekt des erleichterten Einstiegs für frische Absolventen erweist sich ein Alumni-Netzwerk oftmals aber auch als unternehmens- und branchenübergreifendes Beziehungsgeflecht. Wer gute Kontakte aus der Hochschulzeit unterstützt durch eine Alumni-Vereinigung durch das spätere Berufsleben hindurch pflegt, hat in den verschiedensten Situationen direkte Ansprechpartner, sei es bei der Besetzung offener Stellen im Sinne von personeller Abwerbung (Headhunting) oder für den Verkauf eigener Produkte und Dienstleistungen. |