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Soft Skills - Tipps & Training
Glossar/Lexikon
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KOGNITIVE MOTIVE |
Handlungen verstehen - Motive erkennen
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Motive sind relativ stabile Bereitschaften oder Beweggründe einer Person, die erklären, warum diese bestimmte Ziele anstrebt. Kognitive Motive dienen dem menschlichen Bedürfnis nach Informationsgewinn. Durch Kenntnis der kognitiven Motive und Einstellungen einer Person kann erklärt werden, warum diese beispielsweise bestimmte Lerninhalte mehr oder weniger interessant findet. Gegebenenfalls können kognitiven Motive so auch durch entsprechendes Training oder Coaching verändert werden.
Nach McGuire können acht verschiedene Arten kognitiver Motive in zwei Gruppen unterschieden werden:
Die erste Gruppe kognitiver Motive dient Personen dazu, ihre aktuellen Einstellungen und Meinungen zu festigen und zu legitimieren. Zu dieser Gruppe gehört das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen eigenen Einstellungen und Umweltinformationen. Attributionen, Kategorisierungen und Objektivierungen dienen dazu, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen und die Informationsverarbeitung zu erleichtern. Dabei werden implizite Theorien und Maßstäbe aufgestellt, um Informationen entsprechend der eigenen Einstellungen zu bewerten.
Die zweite Gruppe kognitiver Motive dient Personen dagegen dazu, bisherige Einstellungen und Meinungen durch neue Information zu erweitern. Es wird angenommen, dass Menschen grundsätzlich nach Autonomie und Selbstverwirklichung streben. Hierzu gehört auch das Neugiermotiv und der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung. Personen orientieren sich dabei daran, ob neu aufgenommene Informationen zu positiven Veränderungen und zur Zielerreichung führen, und nutzen dazu die Erfahrungen anderer Personen.
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