Im Bereich der Klinischen Psychologischen Diagnostik findet man neben dem Bereich der Diagnostischen Konzepte den Begriff der "Eigenschaftsdiagnostik". Er gilt als Prototyp der traditionelle Persönlichkeitsdiagnostik und beruft sich auf die Zuordnung von Traits ( engl. für "Züge", "Charakterzüge", "Eigenschaften").
Es wird bei der Eigenschaftsdiagnostik hierbei von Persönlichkeitsmerkmalen ausgegangen, die sich mit der Annahme von Stabilität bzw. Kontinuität verbinden und somit diagnostizieren lassen. In bestimmten Situationen treten nach dieser Annahme manifestierte Charaktereigenschaften zutage, die bei einer Wiederholung erneut auftreten und somit vorhergesagt werden können.
Als klassischer Bezugsrahmen dient hierbei die Persönlichkeitsmodelle von Cattell und Eysenck, die mit ihren "big five" Faktoren: Extraversion, Freundlichkeit, Charakterstärke, Emotionalität und Reflexivität/Offenheit ein Konzept für die Eigenschaftsdiagnostik bieten.
Menschenkenntnis Menschenkenntnis ist die Fähigkeit, Charakteristika von Personen und Gruppen zutreffend vorherzusagen, zu erkennen und zu berücksichtigen. Dazu gehört Lebenserfahrung, aber auch Wissen um empirisch fundierte Typologien von Menschen.