Soft Skills



Soft SkillsGlossar/Lexikon

Absolute Motive

Grundmotive unseres Handelns

Der Begriff absolute Motive wurde in den 90er Jahren durch Steven Reiss sehr präzise definiert. Es handelt sich um die natürlichen Triebe eines Menschen, welche das Persönlichkeitskonzept des Menschen bestimmt. Die Studien von Reiss belegen, dass nicht ein biologischer Überlebenswillen oder Maslows "Selbstverwirklichung" den Menschen antreiben, sondern die ermittelten 16 Lebensgründe. Darunter fallen u.a. Macht, Ehre, Status, Ordnung und Neugier.

Jeder Mensch besitzt nach Reiss diese absoluten Motive, in unterschiedlicher Ausprägung und entsprechend der persönlichen Wertigkeit.

Aufgrund dieser Studien ergibt sich für jeden Einzelnen eine logische Prämisse bei den vorhanden Fähigkeiten zur Ausübung eines Berufes. Ein Mensch auf dessen Werteskala der absoluten Motive Ordnung weit unten steht, kann zwar aufgrund der Umstände oder der Anforderungen trotzdem ordentlich sein, aber persönlich ist es ihm nicht wichtig. Solche Fähigkeiten lassen sich durchaus erlernen und können durch gezieltes Coaching gefördert werden, aber an der Persönlichkeit des Einzelnen ändert sich nichts. Vielmehr eröffnen die absoluten Motive vollkommen neue Möglichkeiten für Bewerbungen und Erfolg im Beruf. So sind Menschen für die wichtige absolute Motiv Macht und Status sind, sicher mehr für Führungspositionen geeignet, als Menschen mit dem Streben nach Ruhe und Familie.

Die von Reiss entwickelten Tests bieten einen Anhaltspunkt, welche absoluten Motive den Einzelnen im Leben antreiben und welche Ziele verfolgt werden.

Weiterführende Einträge

Persönlichkeitstypologien

Zielhierarchien

Selbstverwirklichung

Wirklichkeitskonstruktion

Selbstbild


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