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GEHEIMNISSE DER KÖRPERSPRACHE

 
 : Geheimnisse der Körpersprache. Handelsblatt Karriere und Management Bd. 6 Geheimnisse der Körpersprache. Handelsblatt Karriere und Management Bd. 6
von: Christian Püttjer, Uwe Schnierda
Campus Verlag GmbH, 223 Seiten, Broschiert, 2006-04 Verkaufsrang: 119781, Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars
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Rezensionen von Kunden bei Amazon

Bewertung: 1 out of 5 stars - Viel zu viel über viel zu wenig
Nun gut. Das Buch habe ich mit großer Überwindung zu Ende gelesen und nun beendet. Ich möchte mich Andreas M. Afrikas' noch wohlwollender, insgesamt aber vorzüglicher Rezension anschließen: Das einzige Rätsel des Buches ist es, wie das Handelsblatt, wahrscheinlich unbesehen, seinen Namen für so wenig Inhalt hat hergeben können. Kondensiert man den Inhalt auf ein Arbeitspapier, wird man auf nicht mehr als auf 15 DIN A4 Seiten kommen. Das hat im Einzelnen folgende Gründe:

- Überzeichnungen: Die wenigen Aussagen werden daraus gewonnen, dass sie verhaltensauffälligen oder deutlich übertrieben agierenden Personen abgerungen werden. Jenseits klinisch auffälliger oder völlig trivialer Beispiele wird aber nicht so recht erklärt, wie man denn zu einer eindeutigeren Deutung von körpersprachlichen Signalen kommt. Es wird zwar häufig wiederholt, dass es darum geht, die durch Worte nicht mitgeteilten Informationen wahrnehmen zu können, allerdings bleibt völlig offen, inwieweit das aussagekräftig genug möglich sein soll. Am Anfang des Buches stehen völlig überzeichnete Beispiele, die selbsterklärend sind, am Ende des Buches steht dagegen die Botschaft: Körpersprache ist vielschichtig und von einer großen Menge Faktoren bedingt, dadurch schwierig zu interpretieren und zwangsläufig vielen möglichen Fehldeutungen ausgesetzt. Die Überdeutlichkeit der anfänglichen Fallbeschreibungen und die Vielschichtigkeit des späteren Vokabulars für Körpersprache stehen sich unkommentiert gegenüber.
- Trivialitäten: Bis zum Ende des Buches gehen die wenigen Mitteilungen selten über das hinaus, was man aus dem gewöhnlichen Berufsleben über Körpersprache weiß. Beispiele gefällig? Mit verschränkten Armen und Stirnrunzeln begrüße ich als Verkäufer keine Kunden. Hätten Sie es gedacht? Oder die Worte: "Schön, dass ich Sie sehe", sollten von einem Lächeln und einem Blick in die Augen des Gegenübers begleitet werden und nicht mit einem desinteressiertem Vorbeisehen am Gesprächspartner, denn sonst könnte dieser allmählich auf die Idee kommen, zwischen Gesagtem und Gemeintem gäbe es Unterschiede. So ähnlich verläuft die erste Hälfte des Buches.
- Redundanzen: So hadert man das ganze Buch lang mit dem Gefühl, dass es vielleicht auf der nächsten Seite losgeht. Doch dabei bleibt es, es geht nicht los. Die Kapitel bauen kaum aufeinander auf. In jedem Kapitel erfährt man mindestens dreimal scheinbar immer wieder auf's Neue, dass es verbale und non-verbale Kommunikationssignale gibt, die kongruent oder inkongruent sein können, dass einem das Buch dabei helfen wolle, diese Signale zu verstehen, dass dies aber schwer sei. Im nächsten Abschnitt erfährt man dann, dass man auch seine eigene Körpersprache analysieren kann. Auch dabei will einem das Buch helfen, denn schließlich gibt es ja verbale und non-verbale Kommunikationssignale, die kongruent und ... ad infinitum. So hat man unabhängig von der Anzahl der bereits gelesenen Seiten den Eindruck, auch bei Seite 70 noch im Vorwort zu stecken.
- Man kann eigentlich davon ausgehen, dass Autoren beim Verfassen Ihrer Werke sich selbst auch in die Rolle des Lesers begeben, somit ihr Buch nicht nur schreiben, sondern auch selber lesen. Aus dieser Perspektive ist es in jeder Hinsicht rätselhaft, dass die Autoren in dieser Arbeit ihr Soll erfüllt sahen, selbst wenn es bei diesem Buch auch um die eigene Veröffentlichungsliste ging und nicht um die Mitteilung an Leser. Andere Bücher dieser Autoren werde ich pars pro toto meiden.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Empfohlen vom Handelsblatt
Ich habe gerade mehrere Bücher zur Körpersprache im Beruf durchgearbeitet, nachdem ich ein Seminar besucht hatte. Unser Trainer empfahl uns die Bücher von Samy Molcho und Püttjer & Schnierda.

Mir gefällt gut, wie sich die verschiedenen Ansätze der Autoren ergänzen. Samy Molcho kommt ja eher aus dem schauspielerischen Bereiche bzw. aus der Pantomime, kann aber viele Dinge sehr anschaulich auch für die Wirkung der Körpersprache im Beruf erklären.

Dieses Buch von Püttjer & Schnierda ist dagegen sehr stark auf berufliche Situationen zugeschnitten. Also ein echtes Praxisbuch für Verkaufs-, Beratungs, Kunden-, Mitarbeiter, Konflikt- und Kritikgespräche. Ich kann auf jeden Fall einen klar strukturierten Aufbau erkennen, denn gerade das ist es, was dieses Buch von anderen unterscheidet.




Bewertung: 1 out of 5 stars - Für Keinen ein Geheimnis
Als Geschenk erhalten, habe ich dieses Buch mit großem Interesse angefangen und mit völliger Enttäuschung zu Ende gelesen. Dem Buch mangelt es an einer guten Struktur (siehe Inhaltsverzeichnis, das hier auf der Seite verlinkt ist), einem ordentlichen Grundlagenkapitel mit (wissenschaftlichen) Hintergründen zu Mimik und Gestik und deren Wirkung, gut aufbereiteten und aussagekräftigen Beispielen zur nonverbalen Kommunikation, sowie Vorschlägen für eine Verbesserung derselbigen. Das ist alles schon (in Ansätzen) vorhanden, müsste aber dringend in eine andere Form gebracht werden.

Die Autoren langweilen den Leser mit sehr vielen Wiederholungen und Langatmigkeit und man gewinnt schnell den Eindruck, dass das das Buch nicht publikumsadäquat verfasst wurde. Diejenigen, die sich erhoffen, hier das eine oder andere "Geheimnis" über Körpersprache zu erfahren, werden sehr enttäuscht. Die beschriebenen Gesten sind fast durchweg als völlig überspitzt dargestellt/beschrieben und illustriert worden und diejenigen, die sich bereits mit verbaler (und nonverbaler) Kommunikation befasst haben, werde aus diesem Buch keine neuen Schlüsse ziehen. Einziges Highlight sind die wenigen Stellen, an denen aus Trainings/Schulungen berichtet wird, welche die beiden Autoren geben, sowie ein paar Kästen, in denen Inhalte zusammengefasst wurden.

Der „dezente“ Hinweis auf die Möglichkeit, bei weiterem Interesse an Schulungen teilzunehmen, ist nicht zu übersehen. (Es ist mir ein Rätsel, warum das Handelsblatt seinen Namen für so was hergibt). Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gerade erst beginnen, sich mit Kommunikation zu beschäftigen bzw. einen sehr leichten Einstieg in das Thema finden möchten und im Bereich der Wahrnehmung ihrer eigenen Körpersprache noch am Anfang stehen. Ungeeignet ist das Buch hingegen für Leser, die bereits gewisses Vorwissen besitzen. Den Autoren empfehle ich eine gründliche Überarbeitung des Buches und ein besseres Eingehen auf die Zielgruppe im Bereich „Karriere & Management“. Dieses Buch würde sehr gewinnen, wenn man es um Zweidrittel kürzen würde (die Aussagen wären die gleichen) und wesentlich besser recherchiert, was hier als Hauptkritik anzuführen wäre.

Erwähnenswert finde ich, dass der Rezensent, der diesem Buch 5 Sterne gegeben hat, noch 4 weitere Bücher der Autoren Christian Püttjer und Uwe Schnierda im gleichen Stil bewertet und auch jedes Mal 5 Sterne verteilt hat. Ihm liegt der Schreibstil der beiden Autoren offensichtlich besser als mir. Mich hat dieses Buch jedenfalls nicht überzeugt und ich würde mir wünschen, dass in einer etwaigen Folgeauflage das Buch kritisch überarbeitet werden würde.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Körpersprache im Beruf: mit geschärftem Blick
Dieser Ratgeber beschreibt unterhaltsam und mit geschärftem Blick wie sich Körpersprache im Beruf gezielt einsetzen lässt, um die eigenen Ziele besser erreichen zu können, und welche Folgen eine unreflektierte und unachtsame Körpersprache auslösen kann. Nach einem ersten allgemeinen Teil zur Körpersprache folgen Tipps zu speziellen Berufssituationen. Das Ganze wird mit über 40 Fotos unterhaltsam illustriert. Im zweiten Praxisteil werden berufsnahe Situationen unter dem Aspekt der Körpersprache analysiert, nämlich:

- ein Messegespräch mit einem Kunden,

- eine Chefin, die auf einen Mitarbeiter trifft,

- ein Mitarbeiterkritikgespräch,

- ein Reklamationsgespräch mit einem Kunden,

- und eine Konferenz bzw. ein Meeting

Wer sich die Mühe macht, die Erläuterungen zu den Fotos genau zu lesen, bei dem stellt sich der gewünschte Lerneffekt auch nach und nach ein. Das Buch bleibt aber nicht bei Tipps und Erläuterungen stehen. Es gibt sehr konkrete Übungen, denen man anmerkt, das sie aus Seminaren und Trainings der Autoren stammen. So heißt es in der Übung „MESSESTAND“:

Lernen Sie, die körpersprachlichen Signale zu erkennen, die ein Hilfebedürfnis ausdrücken. Wenn Sie einen Messestand betreuen, müssen Sie schnell einschätzen können, ob es sich lohnt, einen Interessentenanzusprechen. Schärfen Sie Ihren Blick für die Körpersprache Ihrer potentiellen Kunden. Es gibt eindeutige Signale, die es nahe legen, sich intensiver um einen Interessenten zu kümmern. Beispielsweise wenn er
- sich hilflos umschaut
- lange vor Infotafeln stehen bleibt
- in Informationsmaterial blättert

Es gibt aber auch weniger eindeutige Signale, die Konzntration, Nachdenklichkeit oder Unsicherheit ausdrücken. Trainieren Sie diese Signale zu erkennen.
Ein gutes Übungsfeld für Beobachtungen sind Zeitschriftenläden auf Flughäfen oder Bahnhöfen. Wenn Reisende keine bestimmte Zeitung suchen, sondern nur eine Lektüre zum Zeitvertreib, wird oft körpersprachlich Nachdenklichkeit signalisiert, bevor der Griff zu einem bestimmten Produkt erfolgt. In seiner Entscheidung noch unsicher, aber interessiert ist ein Kunde, wenn
- er seine Körperhaltung verändert und sich bewußt aufrichtet
- sich auf seiner Stirn senkrechte Falten bilden
- die Augenbrauen hochgezogen werden und sich die Augen weit öffnen,
- er anfängt, die Handflächen aneinander oder an der Kleidung zu reiben oder
- er sich am Kopf kratzt oder das Ohrläppchen knetet.

Viele weitere ausführliche, praxisnahe und gut strukturierte Übungen dieser Art lassen sich im gesamten Buch finden. Mit haben auch die gut gefallen, in denen Tipps zum Umgang mit Polterern und Cholerikern gegeben werden. Mit Körpersprache lassen sich diese Spaßverderber und Skeptiker nämlich auch sehr wirkungsvoll ausbremsen.

Fazit: Viele nützliche Tipps, die sich speziell auf die Körpersprache im Beruf beziehen.



Bewertung: 1 out of 5 stars - Oberflächlich und allgemein
Das Buch beschreibt oberflächlich, woraus Körpersprache besteht. Zwar werden Beispiele in Bild und Text gebracht, doch sind diese so überspitzt gewählt, dass ich zumindest mich nicht damit identifizieren kann.
Die enthaltenen Übungen sind sehr allgemeiner Art (achten Sie doch mal auf die Gestik anderer Menschen).
Auch das ständige "Soziale Komtepenz ist heute im Beruf sehr wichtig" geht schnell auf die Nerven. Sollen wir unter Druck gesetzt werden?

Fazit: Folgen Sie dem Rat der Autoren und nutzen Sie Ihre Zeit zur Beobachtung Ihrer Körpersprache, statt sie mit diesem Buch zu verschwenden.


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